Demenz

Unter Demenz versteht man die krankhafte Abnahme von Gedächtnis und Denkvermögen, wobei die Ursachen sehr unterschiedlich sein können. Die Alzheimer-Demenz ist eine der bekanntesten Demenzformen. Eine Demenz kann auch aufgrund von Durchblutungsstörungen im Gehirn oder Schädigungen des Hirngewebes anderer Ursache entstehen.

Da es sehr unterschiedliche Demenzformen gibt, ist u.U. eine ausführliche Untersuchung notwendig:

  • Ermittlung der Vorgeschichte, ggf. inklusive einer Befragung von nahen Angehörigen
  • klinisch-neurologische Untersuchung
  • psychometrische Tests, die eine Beurteilung von Art und Schweregrad der Demenz erlauben
  • Ultraschalluntersuchung der Halsgefäße bzw. transkranielle Ultraschalluntersuchung, um Durchblutungsstörungen festzustellen
  • Kernspintomographie und / oder Computertomographie, evtl. auch Hirn-SPECT/PET zur Ermittlung von Gewebeveränderungen und Funktionsveränderungen im Gehirn
  • Labordiagnostik
  • Liqourdiagnostik

Auf Grund unterschiedlicher Demenzursachen können keine generellen Aussagen zur Behandlung der Demenz gemacht werden. Folgende Maßnahmen können ergriffen werden:

  • Medikamentöse Behandlung zur Verbesserung der nervalen Hirnfunktion
  • Unterstützende Medikation bei anhaltenden Verstimmungen und Verhaltensstörungen
  • Gehirntraining durch Lösen von Gedächtnisaufgaben etc., um die Selbständigkeit wiederzuerlangen oder möglichst lange aufrecht zu erhalten
  • Angehörigenseminare mit dem Ziel, Hilfestellung bei der Pflege der Demenzkranken selbst sowie zur Bewältigung der Situation zu geben